Jugendliche in Deutschland – Sparquote von über 20%



„Spare beizeiten, dann hast Du in Not“ gehörte bei der (Ur-) Großeltern Generation zu jenen Lebensweisheiten, die ausgehend von den Kriegsjahren bis weit in die hedonistischen 80er Jahre gehalten hatten. Deren Kinder, unsere Eltern und bisweilen auch schon Großeltern sind als Kinder der Wirtschaftswunderjahre mit den Lebenseinstellung des immer währenden Wachstums und „Die Rente ist sicher“ aufgewachsen und befanden das Sparen zunehmend als gute, aber nicht immer notwendige Idee.

Die heutigen 14- bis 25-Jährigen sind weder Kriegskinder noch Wirtschaftswunderkinder. Aufgewachsen mit den Anfängen der Globalisierung haben sie früh verstanden, dass Wachstum erarbeitet werden muss und eine Ausbildung durchaus auch mehr Geld kosten wird, als die eigenen Eltern beiseite legen konnten oder wollten.

Jugend-Sparquote deutlich über dem Bundesdurchschnitt

Das Sparen hat folglich wieder Konjunktur und wird von dieser Altersklasse mit großem Ernst und beachtlicher Konsequenz verfolgt. Einer Befragung der Deutschen Bank am Internationalen Tag der Jugend (12. August) zu Folge erzielen die Jugendlichen dieser Altersklasse monatlich im Schnitt 480 Euro als Taschengeld, durch Nebenjobs, Ausbildung oder eine Berufstätigkeit. 98 dieser 480 Euro, also über 20% dieses Einkommens werden gespart. Damit legen die die Jugendlichen fast doppelt soviel Geld auf einem Sparkonto an, als der Durchschnittsdeutsche, der eine Sparquote von lediglich 11,3% erzielt.

Dass die 1.000 Befragten Jugendlichen der Studie keine Ausnahme sein können zeigt der Trend zum Sparen – so geben vier von fünf Jugendlichen an, dass sie regelmäßig Geld auf einem Sparbuch oder Sparkonto anlegen.


Targobank startet mit Top Festgeldkonto Zinsen

Tschüss Citibank, willkommen Targobank heißt es, nachdem seit Beginn der Woche die Umfirmierung der Citibank Deutschland abgeschlossen ist. Monatelang hatte man hinter den Bank-Kulissen gewerkelt um einen guten Start unter neuer Firmierung zu schaffen und dazu nicht nur mit Targobank eine neue Unternehmensbezeichnung erfunden, sondern auch ein paar neue Bankangebote erdacht, die Kinder wie auch Erwachsenen gefallen sollten.

Targobank Doppelzins Sparen unverändert

Das bereits unter der alten Citibank Firmierung eingeführte Doppelzinssparen, bei dem pro Jahr min. 600 Euro Ersparnisse eingezahlt werden müssen um den doppelten Zins auf das Sparguthaben zu erhalten (2 Prozent statt regulär 1 Prozent), wird auch unter der neuen Targobank weitergeführt und muss sich als Kinder-Sparkonto nicht vor der Konkurrenz von Sparbuch oder Sparbrief fürchten. Auch wenn 2 Prozent sicherlich noch nicht der allerbeste zu erzielende Zinssatz ist, kann hier – anders als bei Sparbriefen oder Festgeld – jederzeit Geld von dem Sparguthaben abgehoben und für kleine oder große Wünsche des Kindes ausgegeben werden. Das ist schlau und macht Sparen deutlich flexibler.

Targobank Festgeldkonto Zins wird auf 3 Prozent angehoben

Für die etwas älteren Kinder, deren Eltern und Großeltern eignet sich vielleicht das Festgeldangebot der Targobank ein bisschen besser. Dieses ist auf eine Laufzeit von 6 Monaten angelegt, wofür die Targobank derzeit (rekordverdächtige) 3 Prozent Zinsen gewährt. Das klingt nicht viel, ist aber derzeit für einen derart kurzen Anlagezeitraum das Maß aller Dinge bei Festgeldkonten und wurde vielleicht auch deshalb durch die Targobank mit einem „bis auf weiteres“ versehen, damit bei einem größeren Nachfrageansturm der Zinssatz auch kurzfristig geändert werden kann. Während der Laufzeit sind die 3 Prozent Zinsen natürlich fixiert, so dass sich schnell entschlossene Sparer für ein halbes Jahr wirklich attraktive Zinsen sichern können.

Zu dem Angeboten der Targobank gelangen Sie hier: TARGOBANK Festgeld: Wöchentlich aktuelles Zinsangebot

EZB Leitzinsen unverändert

Im Rahmen der heutigen Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) wurde keine Änderung des Leitzinses beschlossen. Damit belässt die EZB den Hauptrefinanzierungssatz bei der Höhe (oder sollte es eher Tiefe heißen) von 1 Prozent.

Damit notiert der europäische Leitzinssatz weiterhin auf dem niedrigsten Stand seit Einführung der Zentralbank. Die Senkung der Leitzinsen war notwendig geworden nachdem im Rahmen der Lehman Brothers Insolvenz zunächst der Interbanken-Zinssatz in die Höhe geschnellt und dann die Wirtschaftsleistung abrupt  eingebrochen war. Um für Banken wie auch Unternehmen Investitionsanreize zu schaffen weiteten Zentralbanken weltweit die Liquidität aus und senken im nächsten Schritt zügig die Zinsen um „Geld leihen“ möglichst günstig werden zu lassen.

Welche Bedeutung hat dies für Sparkonto-Inhaber

Wer über ein Sparkonto bzw. Tagesgeldkonto verfügt wird auf absehbare Zeit (noch) weniger Zinsen für seine Einlage erhalten. D.h. Banken leihen sich Geld bei der EZB und müssen dafür einen Zinssatz von derzeit 1 Prozent entrichten. Geben Sie  mehr als dieses eine Prozent Zinsen an ihre Kunden weiter, muss die quer subventioniert werden, d. h. Andere Geschäftsfelder der Bank werfen die Gewinne ab, die Sparkonto Inhabern als Zinsen ausgeschüttet werden.

Warum gewähren viele Banken einen deutlich höheren Zins als die Zentralbank?

Das Zauberwort heißt Wettbewerb. Wer Neukunden für sich gewinnen möchte muss irgendeinen Grund bieten diese Bank zu wählen. Hohe Zinsen sind ein guter Grund und leicht für Kunden nachvollziehbar, weswegen ausländische und online Banken gerne mit hohen Zinsen auf Neukundenjagd gehen, wie am aktuellen Beispiel der Bank of Scotland abzulesen ist.